WENN DIE GESCHICHTE DIE ZUKUNFT ERLEUCHTET

In den Räumen des ehemaligen Schwimmbades des Kloster Bethanien, das wegen Betonschäden vor zehn Jahren geschlossen wurde und seither leerstehend ist, planen wir eine neue und moderne Nutzung: Es soll eine Präsentation der Lebensgeschichte des Ehepaars NIKLAUS VON FLÜE und DOROTHEE WYSS entstehen.

An diesem Ort möchten wir die Aufmerksamkeit der Besucher auf einen starken Brennpunkt der Schweizergeschichte hinlenken, besonders auf die Geschichte des Kantons Obwalden mit seinem religiösen Leben. Hier soll der Besucher eintauchen, anders als im einstigen Schwimmbad nicht mehr ins Wasser – sondern in eine virtuelle Realität.

Im Kreis rund um die Zuschauer wollen wir im ganzen Raum ab den ältesten Gemälden und Archivbildern aus dem Bruder Klaus Museum und anderen Quellen in einer multimedialen Show an die Wände des Schwimmbades und des Schwimmbeckens projizieren.

Diese packende Kombination aus Lichtkunst, Farbe und Musik soll ein Erlebnis sein für unsere Sinne. Sie soll die Pilger wie auch die Kunstbegeisterten in eine Welt voller Farben eintauchen, ja ihnen das Gefühl geben, selbst mitten in dieser atemberaubenden Kulisse zu stehen.

Das Kloster Bethanien befindet sich oberhalb der Wirkstätte von Bruder Klaus auf der anderen Talseite des Flüeli-Ranft, nahe der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Kapelle von St. Niklausen. Bethanien gehört zur sakralen Landschaft rund um den Ranft mit den Ortschaften St. Niklausen – Flüeli-Ranft – Sachseln, mit bedeutenden und kunsthistorisch wertvollen Kirchen, Kapellen und Wohnh usern. Es ist ein Ort mit grosser Ausstrahlung: Hier führen die Dominikanerinnen von Bethanien und die Gemeinschaft Chemin Neuf ihr zeitnahes Ordensleben, mit weit offener Tür für alle, die sich ihrem Gebet anschliessen wollen.

Chance – Bereicherung – Synergie

Das Projekt „Niklaus und Dorothee“ versteht sich als Ergänzendes Angebot zum stillen Abstieg in den Ranft, zum berührende Besuch am Grab in Sachseln oder im Museum bruder Klaus. Es soll eine Bereicherung im Pilger- und Sakralraum „bruder Klaus“ sein und eine Chance mehr menschen mit der Friedensbotschaft aus dem ranft zu berühren und mehr über das wirken von Niklaus und Dorothee zu erfahren.